Die Zucht “Il Pastore Transumate” hatihren Anfang in der Leidenschaft eines jungen Mannes, der versucht, ein ambitioniertes und anachronistisches Projekt zu verfolgen – Hunde nicht nur für die leidenschaftlichen Hundeliebhaber zu züchten, sondern auch für die langsam in Vergessenheit geratene Welt der Schaefer. Denn es war ursprünglich für die Arbeit der Schaefer, als Hirtenhund, dass die Rasse der Maremma-Abruzzen Schaeferhunde ihren Anfang nahm und zu dem wurde, was sie heute ist.
Die Geschichte der Maremma-Abruzzen Schaeferhunde hat diese Hunde schon immer als Protagonisten in seiner ursprünglichen Rolle als kühne und edle Beschützer der Herden gesehen.
Leider fand in den letzten Jahrzehnten mit der Entwicklung der modernen Hundezucht eine progressive Verarmung und Veränderung der ursprünglichen Rasse statt, was zum Verlust ihrer angeborenen Charaktereigenschaft als Herdenhüter zu Gunsten einer Zucht, die harmonischere morphologische Gesichtszüge bevorzugte, führte, was sich zwar auf den Hundeausstellungen von heute als nützlich erweist, aber weniger notwendig im Kampf gegen die Wildtiere, welche die Herden bedrohen, ist.
Nichtsdestotrotz muss man anerkennen, wie die schlichte und unmittelbare Schönheit schon immer eine Wertschöpfung für unseren “Weißen Hirten” gewesen ist, und es wäre wirklich schade, die auf diesem Feld getane Arbeit nicht zu berücksichtigen und in den Auswahlverfahren nicht weiterzuführen.
Auch wenn es einfach zu sein scheint, Charakter und morphologische Gesichtszüge zu vereinbaren, ist es in der Tat doch viel komplizierter. Obwohl morphologische und charakterliche Eigenschaften sich nicht gegenzeitig ausschließen, müssen die letztgenannten in den nächstmöglichen Vorfahren vorhanden sein, um an die zukünftigen Generationen weitergegeben werden zu können. Und um die einzigartigen Charaktereigenschaften der Maremma-Abruzzen Schaeferhunde beurteilen zu können, sollte man diese Hunde bei der Arbeit sehen, also in ihrem natürlichen Habitat als Schaefer-Gehilfen.